Das Jahr 2025 bot uns auch im kleinen Österreich Ereignisse, mit denen wir wirklich nicht rechnen konnten. Oder hätten Sie etwa zu Beginn des Jahres erwartet, dass
- Österreich ab 3. März von einer Dreier-Koalition regiert wird, deren primäres Ziel es ist, Herbert Kickl als Bundeskanzler zu verhindern
- sich diese Dreier-Koalition auf ein Regierungsprogramm mit Titel „Jetzt das Richtige tun“ einigen wird und man zehn Monate später zumindest an den Wörtern „Jetzt“ und „tun“ ernste Zweifel haben muss
- Christian Stocker Parteichef und Bundeskanzler werden wird, weil die ÖVP niemand anderen mehr für den Job findet
- Finanzminister Magnus Brunner bei seinem Abgang keine Lücke hinterlässt, sondern ein Loch – ein Magnum-Budgetloch nämlich
- deshalb der neue Finanzminister Markus Marterbauer Steuererhöhungen als „einnahmenseitiges Sparen“ verkauft
- sich die Bundesregierung für 2026 mit zwei Prozent Inflation und einem Prozent Wachstum ökonomische Ziele setzen wird, die beim Wachstum in vergangenen 30 Jahren 25mal erreicht wurden und bei der Teuerung ohnehin nur in den Jahren 2023 und 2024 verfehlt wurden
- die „oberste Priorität Inflationsbekämpfung“ (Stocker) zum Jahreswechsel einmal mit jeder Menge staatlicher Gebührenerhöhungen und einer Erhöhung der CO2-Steuer umgesetzt wird
- die „Steuerungsgruppe“ für die große Staatsreform schon acht Monate nach dem Start der „Reformpartnerschaft“ erstmals zusammenkommt und bei dieser Gelegenheit beschließt, den seit sechs Monaten tagenden „Untergruppen“ erst einmal mitzuteilen, worüber genau sie eigentlich reden sollen
- Herbert Kickl am stärksten in den Umfragen steigt, wenn er alleine irgendwo wandern geht. Nach Recherchen von such*stuff wird nämlich währenddessen seine Arbeit von Christian Stocker, Andreas Babler und Beate Meinl-Reisinger erledigt.
- alle anderen Parteien froh über Herbert Kickl sein müssen, weil die FPÖ mit Mario Kunasek, Manfred Haimbuchner oder Marlene Svazek sonst schon über 40 Prozent wäre
- drei Hausbesetzerinnen sich in ein Kloster nahe Salzburg einschleichen und anschließend Hunderttausende Follower sowie Berichte bis zur New York Times bekommen, nur weil sie Kopftuch tragen und über 80 sind.
- der beliebteste Migrant ein Elch namens „Emil“ war.
All dies lässt nichts Gutes für 2026 erwarten. Dabei wurde Donald Trump noch nicht einmal erwähnt. Aber immerhin hat sich Österreich für die nächste Fußball-WM qualifiziert und die U-17-Mannschaft wurde sogar Vize-Weltmeister. Gut möglich, dass daher der nächste Bundeskanzler ein Deutscher namens Ralf Rangnick sein wird. +++





