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Was es mit diesem Wald auf sich hat

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Ich hab’s getan. Die Arbeit der vergangenen Jahre fertiggestellt nämlich. Anders gesagt: Mein Roman ist zu Ende geschrieben. Nach zwei Sachbüchern und einigen Ghostwriting-Projekten, über die ich natürlich nicht sprechen kann, nun also das Belletristik-Debüt. Die Geschichte heißt „Der Wald“ und erscheint als Taschenbuch am 28. Mai im Verlag edition writing factory. Sie können ab sofort ein Exemplar vorbestellen, den Link finden Sie hier und unten am Ende dieses Blogposts.

Worum es in der Geschichte geht, in der ein kleiner wahrer Kern steckt, die insgesamt aber natürlich Fiktion ist? Der Roman ist ein Krimi. Und ein Liebesroman. Ein wenig auch Historien-Erzählung mit eingemixter Wissenschaft und dem einen oder anderen Element Mystery. Es geht um Menschen, die an unterschiedlichen Orten zu unterschiedlichen Zeiten miteinander verbunden sind, ohne es zu wissen. Hinter ihnen zieht ein kosmopoliter Gentleman-Gauner die Fäden als Problemlöser einer geheimnisvollen Gruppe schwerreicher Investoren. Die sehen ihre Felle davonschwimmen, weil eine österreichische Biologin eine Entdeckung gemacht hat. Diese gilt es vor der Welt geheim zu halten.

Ein wilder Ritt also. In der Geschichte geht es um Mord und Totschlag. Um Herz und Schmerz, um Einsamkeit und Glück. Es geht um Kinder, denen ihre Eltern abhanden gekommen sind – und um Eltern, denen die Kinder verloren gingen. Die Handlung spielt in Österreich, Amerika, Italien, Holland und Irland – kurz, man kommt beim Lesen ordentlich herum. Doch keine Angst: Jede der sechs Episoden lässt sich als eigene Geschichte lesen, mit eigener Handlung, einem Anfang und einem Ende. Die komplexe Handlung ist also in gut konsumierbare Stücke portioniert. Die Reihenfolge beim Lesen der Episoden spielt keine Rolle. Stets merkt man erst nach und nach, dass und wie alles mit allem zusammenhängt ist. Je aufmerksamer man liest, desto mehr Verbindungen erkennt man.

Und das sind die Menschen, die im Roman auftauchen und eine Rolle spielen:

Ernesto Nones. Er hat geerbt – einen Wald in Südtirol. Und wird dadurch zum Spielball der Pläne einer geheimnisvollen Gruppe reicher Investoren. In Triest trifft er schließlich auf eine Frau, die sich „Lady Cheeseburger“ nennt. Und von da an geht es steil bergab.

Niamh Ní Bhriain. Die Irin ist als Kind dem Tod von der Schippe gesprungen und wuchs zu einer der begabtesten Cellistinnen der Welt heran. In Amsterdam lernt sie einen weltgewandten Gauner kennen und lässt sich zu einem ungeheuerlichen Handel überreden. Mit weitreichenden Folgen.

Declan Mulcahy. Der Auswanderer hatte ein wenig wärmendes Leben. Als Zehnjähriger verlor er in Amerika seine Mutter, als 30-Jähriger seine Frau. Seine kleine Tochter musste er aufgeben. Als 99-Jähriger startet er schließlich zur Mission seines Lebens – er reist nach Europa, um das verschollene, selbst alt gewordene Kind zu finden.

Henriette Schwart. Die Biologin ist attraktiv, blond und blitzgescheit. Im Zuge ihrer Forschungen hat sie eine erstaunliche Entdeckung gemacht. Die bringt sie in Kontakt mit der klandestin agierenden Investorengruppe und setzt eine Reihe folgenschwerer Ereignisse in Gang.

Nikolaus Deventer. Der trägt seinen holländischen Namen wie eine Trophäe durchs österreichische Journalistenleben. Doch er bleibt glücklos. Die Mutter seiner ungeborenen Tochter kommt ums Leben, das Erscheinen seines Buches wird verhindert. Sogar von seinem Namen muss er sich schließlich trennen.

Sandra Presch. Permanent traurig, administriert sie ihr graues Buchhalterinnendasein in Wien. Doch da ist noch der ungewöhnliche Nebenjob, der sie durch die halbe Welt führt und viel Nervenkitzel mit sich bringt. Die Erinnerung an einen Moment aus ihrer Kindheit kann aber auch er nicht aus ihrem Kopf löschen.

Angelicus Wallet. Seinen Vater hat er nie kennengelernt, von der Mutter wurde er ins Internat nach Südafrika abgeschoben. Das hat ihn robust gemacht, er entwickelte besondere Talente. Und wurde zum kosmopoliten Wahrer der Interessen der erwähnten Investoren. Im Hintergrund hält er alle Fäden in seiner Hand.

Geher und Eckstein. Die beiden Männer leben in derselben Stadt in Österreich, ohne einander je zu begegnen. Beide sind zu unterschiedlichen Zeiten alt geworden, vereinsamt und vom Schicksal enttäuscht. Und doch sind ihre Lebensfäden verbunden, denn der Sohn des einen leitet den Tod des anderen in die Wege.

Neugierig geworden? Sie können bereits jetzt Ihr Exemplar vorbestellen – klicken Sie einfach diesen Link an und schicken Sie ein Mail an den Verlag:

https://www.writingfactory.at/edition-writing-factory/

Sie können natürlich auch in die Buchhandlung Ihres Vertrauens marschieren und das Buch per Angabe von Titel und ISBN-Nummer (978-3-200-11187-5) dort bestellen. Ich gehe das Wagnis ein, Ihnen zu versprechen: Sie werden es nicht bereuen.

Der Wald, Klaus Puchleitner, Taschenbuch 336 Seiten, ISBN 978-3-200-11187-5, edition writing factory, Graz 2026.

P.S. Und übrigens, wie man den Namen „Niamh Ní Bhriain“ ausspricht, lernen die Leser und Leserinnen in der Epispode „Die Kaffeehauscellistin“.