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Wie Fritz kulinarisch den Heiligen Abend verbringt

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Nanu, Weihnachten ist schon wieder da? Wie ist denn das möglich, wir haben ja noch nicht einmal die Fotos vom Sommerurlaub sortiert? Tannenbaum ist auch  noch keiner besorgt und da wären ja noch die Geschenke zu organisieren. Auch dieses Jahr kommt Weihnachten viel zu früh – und kaum vorhersehbar.

Und dann sollte auch noch ein festliches Gericht für die Lieben auf den Tisch! Dabei sollte der Heilige Abend ein Fest der Stille und der Besinnlichkeit sein. In der Katholischen Kirche ist der Heilige Abend sogar ein kleiner Fasttag. In meiner Kindheit gab es den Hype um den Heiligen Abend in dieser Form noch nicht. Der Tag war vielmehr geprägt von stiller Vorfreude und kindlicher Neugierde. Zu Mittag gab es eine Gemüsesuppe und am Abend, nach der Bescherung, Bratwürstl mit Sauerkraut. Oder eine Nudelsuppe mit Frankfurter.

So spartanisch muss es heutzutage ja nicht mehr  sein, aber man kann sich den Heiligen Abend doch stressfrei gestalten. Zum Beispiel so: Ein spätes ausgiebiges Frühstück sollte ausreichen, um bis zum Abend nicht zu verhungern. Ihr könntet  ja am Vortag ein Ragout vorbereiten, ein Kalbsrahmgulasch, oder ein Geschnetzeltes Puten- oder Hühnerfleisch in Rahmsauce. Dazu passen sehr gut Reis oder Serviettenknödel. Eine feine Gemüsemischung aus der Tiefkost-Abteilung machen ein schnelles und feines Abendessen ohne Stress möglich.

Auch der gute alte Aufschnitt oder die kalte Platte, für lange Zeit der Renner an Heiligen Abend, ist eine super Lösung für einen entspannten Abend. Schinken in allen Variationen, Prosciutto, Pasteten in bester Qualität, Käse und eingelegtes Gemüse……. Und solltet ihr zu viel eingekauft haben – für die nächsten Tage schadet ein kleiner Vorrat nicht. Die Geschäfte sind ja ganze drei Tage geschlossen.

Für mich wird der Heilige Abend heuer wieder sehr klassisch verlaufen: Zum Frühstück ein weich gekochtes Ei mit einer Scheibe Vollkornbrot, am frühen Nachmittag ein halbes Dutzend Austern (ist ja Fasttag), und am Abend ein Paar Mettenwürstl. Und zwischendurch immer wieder ein paar Kekse mit einem Glas Süßwein von einem befreundetem Winzer aus dem Wagram.

Damit einen schönen Sonntag und schon eine Woche, bevor es dann wirklich soweit ist, einen geruhsamen Heiligen Abend!

Euer Fritz

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