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Fritz und die schnelle Verwertung der späten Ernte

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Ist er denn nun da, der Herbst? Eigentlich schon, wenn man so am frühen Morgen aus dem Fenster schaut oder barfuß über den Rasen geht.

Und im Garten ist es auch an der Zeit, mit dem Aufräumen anzufangen. Meine Kartoffelernte ist ja mit knappen vier Kilo etwas bescheiden ausgefallen, aber man freut sich trotzdem.

Eine gute Ernte brachte mir meine Zitronen-Chilistaude. Da gehen sich sicher ein oder zwei Gläser mit Chilipaste aus. Dafür halbiere ich die Chilischote und entferne die Kerne und das Grün. Nun die Schote fein hacken. So fein, dass es schon fast ohne weiteres Zutun eine Paste ist. Mit groben Meersalz und Olivenöl zu einem dicken Brei vermischen und in kleine Gläser füllen. Diese im Kühlschrank lagern. Bei Bedarf geben sie dann eine unvergleichliche Würze und Schärfe. Den Rest einfach auffädeln und zum Trocknen aufhängen.

Ein paar Tomaten wollten nicht rot werden. Also gibt es Chutney. Dazu Schneiden wir die grünen Tomaten und weiße Zwiebel im Verhältnis 2 zu 1  in etwa zentimetergroße Würfel. Salzen und in einer Schüssel über Nacht ziehen lassen. Am nächsten Tag gut ausdrücken und in einen Topf geben. Weinessig, braunen Zucker, Honig, Rosinen, scharfen Senf, Currypulver, kräftig Knoblauch, Chilischote, feingehackten Ingwer und etwas Mehl dazugeben und im Topf eine dreiviertel Stunde leicht köcheln lassen. Umrühren nicht vergessen. Nun in Gläser füllen, diese verschließen und auf den Kopf gestellt auskühlen lassen. Passt wunderbar zu Käse.

Bleiben noch ein paar Gurken übrig. Diese schälen und der Länge nach in acht Teile schneiden. Ist der Anteil an Kernen sehr groß, entfernen wir sie. Die Gurkenspalten in eine Länge schneiden, dass man sie stehend in ein Glas füllen kann. Dazwischen immer wieder Zwiebelscheiben schichten. Ist das Glas gut gefüllt, füllen wir den Sud dazu. Dazu wird Einlegeessig mit Senfkörnern, Pfefferkörnern,  Lorbeerblättern und Knoblauch aufgekocht. Bevor wir nun das Glas schließen noch eine dünne Schicht Sonnenblumenöl dazu gießen und die Gläser zum Auskühlen auf die Seite stellen.

Das ist schnelle und einfache Verwertung der späten Ernte und macht im Winter viel Freude.

Damit wünsche ich Euch wieder einen schönen Sonntag und bleibt mit wohl gewogen,

Euer Fritz

PS.: Ein kleines Bier bei der anstrengenden Arbeit schadet sicher nicht 😉