Start Fritzfood Fritz und der Musenkuss der Butternuss

Fritz und der Musenkuss der Butternuss

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Vor ein paar Tagen bekam ich aus dem Garten meines Bruders einen traumhaften Kürbis geschenkt. Einen Butternuss-Kürbis. Anfangs wusste ich nicht, was ich mit diesem etwa zwei Kilo schweren Stück anfangen sollte.

Aber wie schon so oft, löste sich diese Frage von selbst und ich würde von der Muse geküsst: Mitte dieser Woche lieferte mir mein “Hendlmann“ ein Huhn mit dem beachtlichen Gewicht von 1,77 Kilo. Ein Huhn in dieser Größe gibt es fast nur noch auf Vorbestellung. Außerdem traf ich einige liebe Freunde und konnte sie zu einem ungezwungenen Abendessen überreden.

Als erstes galt es das Huhn zu teilen. In acht handliche Stücke gehackt, habe ich dieses Wunderhuhn mit Honig, gehacktem Ingwer, rotem Currypulver, Soja Sauce, Zitronensaft und Salz mariniert und in einer Schüssel zur Seite gestellt.

Jetzt den fast zwei Kilo schweren Kürbis der Länge nach vierteln und die Kerne entfernen. In etwa zwei Zentimeter dicke Stücke schneiden und in ein Reindl geben. Dazu kommen noch geviertelte Zwiebel, ganze Knoblauchzehen, kleine Kartoffel, gewürfelte Topinambur und Kohlrabistücke. Alles mit Olivenöl begießen und gut mischen. Alleine diese Gemüsemischung ist ein hervorragendes Gericht für Veganer und Vegetarier. Man muss es nur mit der Marinade, die ich für das Huhn verwendet habe, würzen.

Nun das Huhn darauf legen, mit etwas Weißwein untergießen und bei 180 bis 200 Grad ins Backrohr schieben. Nach einer guten Stunde überprüfen, ob das Gemüse weich ist. Falls nicht, das Reindl mit Alufolie abdecken und noch etwas ziehen lassen.

Dazu gab es noch Salat aus dem eigenen Garten. Blattsalat, Tomatenscheiben, Gurkenscheiben, Blatt und Blüte von der  Kapuzinerkresse, Giersch und Zucchini. Angemacht mit einer Marinade aus Feigen-Chili, Balsamico und Lemoncelo-Olivenöl.

Als begleitenden Wein gab es einen fruchtigen Blütenmuskateller aus  Ottenthal im Weinbaugebiet Wagram.

In diesem Sinne wünsche ich Euch einen schönen Sonntag und bleibt mir wohl gewogen,

Euer Fritz.