Start Siegls Senf Grüne Politik: Tattoos auf Staatskosten

Grüne Politik: Tattoos auf Staatskosten

885
0

Leonore Gewessler hätte viel zu tun. Die Energie-, Umweltschutz-, Klima-, Technologie- und Verkehrsministerin könnte beispielsweise Lösungen suchen, um die Abhängigkeit von russischem Gas endlich deutlich zu reduzieren. Noch dazu, wenn nun die Ukraine erklärt, der Gastransit werde nach 2024 sicher nicht mehr verlängert. Sie könnte den Ausbau der Stromnetze forcieren, damit nicht, wie jüngst in einem Teil von Steyr, das Netz zusammenbricht, weil zu viel Solarstrom eingespeist wurde.

Sie könnte – wie ihr französischer Amtskollege – einen Plan vorlegen, wie sich Österreich auf die zu erwartende Erhöhung der Durchschnittstemperatur von rund vier Grad vorbereiten soll. Dafür müsste sie aber zuerst den Österreichern die Wahrheit sagen, dass die Pariser Klimaziele außerhalb von Europa niemanden ernsthaft interessieren und schon längst obsolet sind.

Sie könnte etwas gegen den immer größer werdenden Rückstand Österreichs in den Zukunftstechnologien Künstliche Intelligenz und Gentechnik unternehmen. Sie könnte Lösungen für die offenen Fragen rund um autonome Fahrzeuge anbieten. Kurz, es gibt jede Menge absolut essentielle Themen, für die sie als Ministerin zuständig ist und für die sie Budgetmittel einsetzen kann. Und bei denen sie säumig ist.

Was macht die grüne „Super-Ministerin“ tatsächlich? Sie bietet den Rockmusik-Fans auf Festivals ein Gratis-Klimaticket an, wenn sie sich ein Tattoo mit einem ministeriell ausgewählten Klima-Motiv stechen lassen. Junge Erwachsene bekommen auf Staatskosten ein Ticket um 1.095 Euro geschenkt, wenn sie den Rest ihres Lebens mit einem Motiv von Leonore Gewessler herumlaufen, denn „nachhaltig“ wird dieses Tattoo tatsächlich sein. Ernsthaft? So sieht also grüne Politik aus? Man stelle sich nur kurz vor, ein Minister Kickl hätte sich die Haut von Jugendlichen für 1095 Euro aus Steuergeld als Werbefläche gekauft. Wie hätten die Grünen darauf reagiert?

Sie selbst hat sich natürlich auch mit dem neuen Tattoo am Frequency-Festival fotografieren lassen. So eine brillante Idee muss natürlich mit entsprechenden Bildern vermarktet werden. Allerdings hat sie ein abwaschbares Tattoo gewählt. Schade, dass all die Fehler und Versäumnisse dieser Ministerin nicht ebenso abwaschbar sein werden. +++

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein