Start Fritzfood Was Fritz in seinen Picknickkorb gibt, und warum

Was Fritz in seinen Picknickkorb gibt, und warum

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Frühling! Ein Picknick war angesagt, eine wunderbare Sache – wäre da nicht das Herbstwetter gewesen. Wie der größte Teil dieses Monats ist es leider bescheidener als als bescheiden ausgefallen. Doch was soll die Jammerei! Trotz Wolken, trotz eiskalten Windes und Regenschauern, trotz des so gar nicht frühlingshaften Wetters also, waren fast alle angesagten Leute da.

Geplant war eine lange Tafel auf dem Rasen im Garten, bei strahlendem Sonnenschein, in sommerlicher Kleidung unter Sonnenschirmen. Geworden sind es dann zwei kurze Tafeln, wettergeschützt, unter einem Vordach. Was aber der guten Stimmung keinen Abbruch tat.

Das Besondere an diesem Picknick war die  Art und Weise, wie es organisiert war: Die Gastgeber stellten nur ihr Grundstück und Biertischgarnituren zur Verfügung. Auf den Biertischen befand sich lediglich ein weißes Papiertischtuch. Um den Rest musste sich jeder selber scheren, hatten sich also die Gäste zu kümmern.

Es wurde gebeten, wirklich nur jene Menge an Speisen und Getränke mitzubringen, die man selbst essen und trinken wollte oder konnte. Und man kann sagen: Es hat funktioniert. Naja: fast zumindest!

Auf einem Extratisch wurde alles abgestellt, was an Essen und Trinken vorhanden war. Nudelsalat, Mozzarella, verschiedene Arten Salate und belegten Brötchen – war alles in super Qualität vor Ort und dann halt aber doch wieder ein bisschen zuviel. Trotzdem, der Überfluss hielt sich halbwegs in Grenzen.

Auch beim Geschirr war von Papptellern und Plastikbechern bis Porzellan und Glas alles dabei.

Für mich war von vorneherein klar: kein Plastik oder Pappgeschirr.  Etwas Stil  muss  schon sein, bitteschön. Also kamen, natürlich, in meinen Picknickkorb ganz unten zuallererst einmal zwei Flaschen Rotwein. die sind bei einem Picknick wirklich absolut unverzichtbar, Standardausstattung quasi. Danach Porzellanteller, solides Besteck und Rotweingläser. Ein Stofftischtuch und Stoffservietten sind ohnehin Pflicht. Die Brötchen, wirklich nur so viele wie benötigt, auf einer schönen Platte mit Abdeckhaube dazu. Fertig.

Die Überraschung bei den übrigen Gästen war groß, als ich begann, für meine Begleitung und mich den Tisch zu decken. Als kleines Extra gab es gab es auf die Teller eine Praline und zu guter Letzt zauberte ich noch eine kleine Vase mit Blümchen aus dem Korb. Perfekt!

So kann man aus einem Picknick ein spezielle Picknick machen und viel Freude daran haben. (Oder sollte es heißen: einen speziellen Picknick? Wer weiß das schon genau.)

In diesem Sinne jedenfalls einen schönen Sonntag und bleibt mir wohl gewogen,

Euer Fritz