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Wie Fritz das Brathendl verrestelt

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Heute geht es wieder einmal um Resteverwertung. Vor zwei Tagen hatte ich Freunde zum Essen eingeladen. Brathuhn war geplant. Für sieben Personen, davon zwei starke Esser, hatte ich zwei Hühner zu je eineinhalb Kilo geplant. Dann sagten kurzfristig zwei Leute ab. Die Hühner waren noch nicht im Rohr und deshalb schnitt ich von einem Huhn die Keulen ab und gab sie zurück in den Kühlschrank.

Jetzt ist es Zeit, die zwei Keulen zu verwerten. Also: Drei kleinere Zwiebeln schälen und vierteln. Diese mit den Keulen in einer Pfanne kräftig rösten, bis die  Haut der Hühnerkeulen eine schöne braune Farbe hat. Nun mit Weißwein ablöschen und einen Deckel auf die Pfanne geben. Bei kleiner Hitze langsam köcheln lassen.

Während das Huhn köchelt, schäle ich Karotten, gelbe Rüben, eine Süßkartoffel und ein paar Knoblauchzehen, schneide alles in kleine Stücke und gebe die volle Ladung zum Huhn in die Pfanne. Mit Thymian, Majoran und Ysop aus dem Garten verpasse ich dem Gericht einen feinen Geschmack. Nach einer guten dreiviertel Stunde ist alles butterweich. Vom Brathendl ist noch etwas Bratensaft übrig. Den gebe ich gemeinsam mit zwei Stangen Spargel dazu in die Pfanne und dicke die Sauce mit Maisstärke ein.

Es muss aber nicht unbedingt Huhn sein. Auch Kaninchen oder Kalbsstelze passt wunderbar.

Dazu gibt es eine Schüssel Blattsalat mit einer süßscharfen Marinade aus Orangensaft, Dijon Senf, Sweet Chilisauce, Salz, Honig, Dattel Balsamico Essig und kalt gepresstem Olivenöl.

Jetzt ist der Kühlschrank wieder etwas aufgeräumter und ein wunderbares Gericht steht auf dem Tisch. Zum Aufgießen des Hendl und als Begleitwein gab es einen Chardonnay aus der Region Venezia.

Ich wünsche euch gutes Gelingen und eine schöne Woche, bleibt mir wohl gewogen,

Euer Fritz.

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