Start Fritzfood Fastenzeit mit Fritz: Topfenpalatschinken

Fastenzeit mit Fritz: Topfenpalatschinken

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Die erste Hälfte der Fastenzeit habe ich ganz gut überstanden. Ich gebe ja zu, ein bisschen geschummelt habe ich schon. Aber das ist eine lässliche Sünde – ich muss ja nicht mehr immer und überall nur der Beste und Perfekteste sein. Bei der Ernährung allerdings hab ich schon aufgepasst, den Kaffee zum Beispiel total aus meinem Leben verbannt. Und Alkohol und Schokolade gibt es nur, wenn ich etwas Besonderes geleistet habe.

Jetzt ist es aber wieder Zeit für eine Superbelohnung: Ich mache mir Topfenpalatschinken.

Hier braucht es wieder einmal ein exaktes Rezept. Also: Ich gebe 80 Gramm weiche Butter, 80 Gramm Staubzucker und drei Eidotter in eine Rührschüssel und rühre alles, bis ich eine cremige Masse habe. Den Saft und die geriebene Schale einer halben Zitrone, Vanillezucker und etwas Inländerrum sowie einen halben Becher Sauerrahm dazu gegeben und noch einmal durchgemischt –  schon ist die eine Hälfte der Masse fast fertig.

In einer Schüssel habe ich längst schon drei altbackene Semmeln in Milch eingeweicht. Die zerdrücke ich jetzt zu einem Brei, drücke die Milch heraus und mische sie gemeinsam mit 300 Gramm Topfen der Masse hinzu: Jetzt die drei Eiklar mit einer kräftigen Prise Salz zu steifem Schnee schlagen und unter die restliche Masse ziehen.

Die Topfenmasse streiche ich etwa einen halben Zentimeter dick auf die Palatschinken und rolle sie ein. Die gerollten Palatschinken schneide ich in der Mitte auseinander und lege sie in eine gebutterte Backform. Immer so, dass eine Reihe die vorhergehende zur Hälfte abdeckt, die Schnittfläche jedoch sichtbar bleibt.

In die Milch, die von den ausgedrückten Semmeln übrig geblieben ist, quirle ich noch Ei und Vanillezucker – und gieße das alles über die Palatschinken. Im vorgeheizten Backrohr bei 180 Grad eine Dreivierteltunde gebacken und heiß serviert: Herz, was willst du mehr. Als Begleitung passt wunderbar ein Süßwein. Oder eine heiße Tasse Kakao.

Genießt das Wochenende und bleibt mir wohl gewogen,

Euer Fritz