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Helden der Woche: Die AFDRU-Soldaten

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Oft kommt es ja nicht vor, dass unser Bundesheer mit Kompetenz und Leistungsfähigkeit vorne international mit dabei ist. Derzeit aber schon: Seit vergangenem Dienstag befinden sich 82 Rettungskräfte des Bundesheeres mit 45 Tonnen Equipment im türkischen Erdbeben-Gebiet in Antakya. Bisher konnten neun Menschen durch die Spezialisten aus den Trümmern befreit werden. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag befreiten die Austro-Soldaten einen Mann aus einem Hohlraum und eine Familie mit einer Frau, zwei Männern und zwei Kindern aus einem verschütteten Verbindungsgang. “Auch wenn die Chancen geringer werden – wir suchen weiter und geben die Hoffnung nicht auf”, sagt der Einsatzleiter vor Ort, Bernhard Lindenberg.

Seit Tagen trotzen die Einsatzkräfte vor Ort schwierigen Bedingungen: Kein Strom, kaum befahrbare Straßen und Temperaturen unter dem Gefrierpunkt erschweren den Einsatz vor Ort. Die Suche und Rettung von Opfern unvermindert fortgesetzt. In enger Zusammenarbeit mit lokalen Hilfskräften kommen Rettungshunde, Spezialkameras, Stromaggregate und weiteres Equipment zum Einsatz. Unter anderem haben die Einsatzkräfte mehrere tausend Flaschen Trinkwasser, über 2.000 Essensrationen, zehn Großzelte und sechs Stromaggregate mit.

Das AFDRU-Katastrophenhilfeelement des österreichischen Bundesheeres besteht aus drei Rette- und Bergegruppen, die an zwei getrennten Suchorten zum Einsatz kommen und seit ihrer Ankunft rund um die Uhr im Einsatz sind. Das Team verfügt darüber hinaus auch über Notärzte, Notfallsanitäter, Bergführer, Hundeführer, Statiker, Vermesser und Dolmetscher sowie Sanitäts-, Logistik- und Hygieneexperten des Bundesheeres, welche die AFDRU-Retter bei ihrem Einsatz unterstützen. Und für das, was sie gerade im türkisch-syrischen Grenzgebiet beim Retten von Menschenleben leisten, erklärt die such*stuff Redaktion diese Soldaten – und Soldatinnen, falls welche darunter sind – zu den Weekly Heroes der Woche. +++

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