Start Fritzfood Gute, alte Schinkenfleckerl – und wie Fritz sie macht

Gute, alte Schinkenfleckerl – und wie Fritz sie macht

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Heute muss es schnell gehen. Denn: überraschend angesagtes Treffen zum Spaziergang im Schnee mit Glühwein und viel Spaß. Gott sei Dank hatte ich noch Zeit zum Einkaufen. Und das war schnell erledigt. Schinken und Eisbergsalat. Es muss ja nicht immer volles Programm gefahren werden. Diesmal gibt es Schinkenfleckerl mit Salat.

Ein einfaches aber köstliches Gericht. Die Fleckerl und die anderen Zutaten habe ich ja zu Hause. Die Fleckerl habe ich schon vor dem Spaziergang gekocht, kalt abgeschwemmt und mit etwas Öl durchgemischt. Den Eisbergsalat habe ich in Fingerbreite Streifen geschnitten und in der Salatschüssel zur Seite gestellt. Für die Salatmarinade gebe ich Apfelessig, Kremser Senf, Salz, Honig, kalt gepresstes Rapsöl, Orangensaft und lauwarmes Wasser in eine leere Milchflasche und schüttle alles kräftig durch. Den Schinken, ein guter Burgunder Schinken und keine Billigvariante, schneide ich in kleine Würfel, Frühlingszwiebel in Scheiben. Petergrün, Thymian und Knoblauch hacke ich fein. Eine Pfanne auf den Herd – und es dauert nur noch ein paar Minuten bis die Schlemmerei beginnen kann. Zum Anrösten des Schinken und der Zwiebel nehme ich gerne Butter. Öl geht aber auch. Nicht zu schnell und zu heiß anbraten, bis der Schinken schön Nussbraun ist. Die gekochten Fleckerl dazugeben, mit der Petersilie, den Thymian und dem Knoblauch würzen und durchmischen.

Eigentlich sind die Schinkenfleckerl jetzt fertig zum Servieren.

Aber, man könnte ja noch ein Ei dazugeben oder mit Schlagobers aufgießen. Nur noch die Marinade über den Salat geben, alles auf den Tisch und der Tag ist gerettet. Ein kühles Bier oder ein trockener Riesling runden das ganze ab und halten die gute Stimmung aufrecht.

Guten Appetit und noch einen schönen Sonntag wünscht euch euer Fritz.

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Fritz Neuwirth ist im westlichen Salzkammergut fast so etwas wie Kult. Jahrelang war er Betreiber der beliebten Marktmetzgerei am Mondseer Hauptplatz. Dann kam die Pandemie und das Wirt sein hörte auf, ihn so richtig zu freuen. Jetzt bloggt er als Kulinarik-Experte auf such*stuff.