Start Fritzfood Fondue kann jeder. Fritz und Silvester, das ist subtiler.

Fondue kann jeder. Fritz und Silvester, das ist subtiler.

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Noch ein starkes Wochenende gilt es zu überstehen und danach können wir wieder in ein geregeltes Leben wechseln. Die Weihnachtszeit ist ja essenstechnisch jedes Jahr eine Herausforderung. Viel Süßes, viel Fettes, und viel von zu viel. Aber bis zum Jahresende sind ja noch einige Tage des Fastens möglich.

Am letzten Tag des Jahres haben viele von euch, liebe such*stuff Leser und Leserinnen, sicher wieder einmal, wie jedes Silvester, Freunde und Verwandte eingeladen, um das alte Jahr gebührend zu verabschieden. Raclette und Fondue sind beliebte Gerichte, um den Abend kulinarisch miteinander zu verbringen. Aber das sind auch Gerichte, die sich schwer auf den Magen schlagen können. Gerade dann, wenn man – zugegeben köstliche,  aber mayonnaisehältige – Saucen oder zu viel Käse verwendet.

Mein bevorzugtes Gericht für Silvester ist daher etweas ganz anderes – nicht aufwändig zu- und gut vorzubereiten:

Ich starte mit Vogerlsalat, mariniert mit einer Honig-Balsamico-Marinade. Als Öl verwende ich kalt gepresstes Rapsöl. Dann wird in Streifen geschnittener Hamburger Speck mit Schwarzbrotwürfeln und gehackten Walnusskernen geröstet und über den Salat gegeben. Schmeckt hervorragend und verbreitet schon mal einen herrlichen Duft im Raum.

Das Hauptgericht ist Roastbeef. Das Fleisch bestreiche ich schon am Vortag mit Dijon-Senf und wickle es in Frischhaltefolie. Abenfalls bereits am Vormittag brate ich das Fleisch scharf an und lasse es auskühlen. Als Beilage: Bratkartoffeln und Zuckerschoten. Am Abend muss ich das gute Stück nur noch bei 160 Grad ins Backrohr geben und fertig garen. Für Saucen-Fans: Eine senflastige Bearnaise passt wunderbar dazu.

Und die geht so: Einfach Butter zerlassen, dazu in einer Schüssel scharfen Senf mit einem Schuss Weißwein, Salz, Pfeffer und Zitronensaft verrühren. Die Schüssel dann auf einen Topf mit siedendem Wasser geben und die zerlassene Butter langsam mit einem Mixer einschlagen, bis die Sauce schön fest und cremig ist.

Als Dessert gibt es ein abgewandeltes Rezept aus meiner Jugend: Irish Coffee – aber nicht im Glas, sondern im Punschbecher, garniert mit einer Kugel Vanilleeis.

Jetzt fehlt nur noch der gute Rutsch ins neue Jahr. Den wünsche ich Euch allen!

Liebe Grüße und Prosit Neujahr, Fritz

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Fritz Neuwirth ist im westlichen Salzkammergut fast so etwas wie Kult. Jahrelang war er Betreiber der beliebten Marktmetzgerei am Mondseer Hauptplatz. Dann kam die Pandemie und das Wirt sein hörte auf, ihn so richtig zu freuen. Jetzt bloggt er als Kulinarik-Experte auf such*stuff.