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Wie Fritz sich auf das Weihnachtsessen vorbereitet

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Nur noch sechs Tage und wieder steht, völlig unerwartet, überraschend und wie aus dem Nichts, das geliebte, gefürchtete Weihnachtsfest vor der Tür. So wenig Zeit und noch so viel zu tun. Wie jedes Jahr.

Dabei haben wir heuer zumindest beim Einkaufen eine sehr entspannte Situation. Da der Heilige Abend auf einen Samstag fällt, haben wir alle fünf Tage Zeit, ohne die Unterbrechung durch ein Wochenende, eine entspannte Einkaufswoche zu genießen. Auch der Handel kann die Möglichkeiten, die Lieferschiene bieten, besser ausnützen und das Angebot am letzten Stand halten. Trotzdem sollte man besondere Dinge, die man zum Kochen rund um den Heiligen Abend benötigt, schon vorbestellt haben. Das Angebot speziellen Geflügels oder das Fischangebot wird zum Beispiel von den Anbietern lange im voraus geplant – und wer jetzt erst für Weihnachten etwas bestellen will, könnte durch die Finger schauen. Ich hoffe also, ihr habt rechtzeitig vorgesorgt. Wenn nicht: Denkt im nächsten Jahr daran!

Wie immer, wenn Feiertage anstehen, sollte man sich sowieso einige Fragen stellen. Wie viele Tage haben die Geschäfte geschlossen? Was will ich kochen? Wie viele Personen will ich bekochen? Wie ist es um meine Lagermöglichkeiten bestellt? Ist das geklärt, kann die Planung beginnen.

Die heikle Frage ist wie jedes Jahr der Heilige Abend selbst. Gerade wenn Kinder die Hauptpersonen sind, sollte man das Abendessen einfach halten. Zu meiner Kinderzeit haben wir uns immer auf Mamas Schweinsbratwürstl mit Sauerkraut oder eine Nudelsuppe mit Würstl gefreut. Warum sollten es heutzutage nicht Pizza oder einfach Spaghetti sein? Hauptsache einfach, schnell und bei den Kids beliebt. Wichtig ist bei Kindern nicht die ausgefeilte Kulinarik, sondern ein entspannter Abend ohne unnötige Diskussionen oder sonstigen Stress.

Für Anspruchsvollere darf ich vielleicht auf das Entenrezept  hinweisen, welches ich vor kurzem in diesem Blog vorgestellt habe. Ihre findet es, indem ihr einfach hier klickt. Mein Favorit ist für den Heiligen Abend ist jedoch ein anderes Gericht – einfach, aber köstlich: Scampi, gebraten und auf sautiertem Mangold angerichtet. Danach noch etwas kräftiger Käse mit Trüffelhonig und Kletzenbrot. Mit einem Hauch von Rioja.

Meist ist der Christtag ein Familientag. Auch da gilt: Bereitet ein einfaches Gericht zu, zum Beispiel ein Ragout, dann bleibt Zeit für Unterhaltung. Noch leichter ist es natürlich, sich am Heiligen Abend einfach einladen zu lassen.

Ihr merkt schon: Ich habe dieses Mal bewusst kein fixes Rezept für euch zusammengestellt. Spielt eure Stärken in der Küche aus und bleibt gelassen. Wirklich wichtig ist an diesen Tagen nämlich nur, sich nicht in unnötige Arbeit verstricken zu lassen.

Damit wünsche ich einen schönen Sonntag und jetzt schon Gesegnete Feiertage, Euer Fritz

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Fritz Neuwirth ist im westlichen Salzkammergut fast so etwas wie Kult. Jahrelang war er Betreiber der beliebten Marktmetzgerei am Mondseer Hauptplatz. Dann kam die Pandemie und das Wirt sein hörte auf, ihn so richtig zu freuen. Jetzt bloggt er als Kulinarik-Experte auf such*stuff.