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Held der Woche: Der WM-Fußball Al Hilm

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Wenig Heldenhaftes ist in dieser Woche geschehen. Der Bundeskanzler hat bestätigt, dass Zäune sein Denken beherrschen, um nicht zu sagen beschranken, die er am liebsten an Österreichs Grenze installieren würde. Er hat sich damit in eine Reihe mit dem früheren amerikanischen Präsidenten gestellt, der mit dem Meerschweinchen am Kopf, der ja bekanntlich eine Mauer an der Grenze zu Mexiko bauen wollte. Die Rechnungshofpräsidentin hat ihre honorige Institution feststellen lassen, dass die Zusammenlegung der Krankenversicherungsträger unter der unsanft verschiedenen schwarzblauen Regierung ein Flop war. Das ist zweifellos ehrenhaft, weil wahr. Jedoch: Eine Überraschung ist es nicht, daher reicht das kaum, um zum Helden oder zur Heldin der Woche der such*stuff Redaktion erklärt zu werden.

Aber da gibt es ja dankenswerterweise immer noch den Fußball – und Sonntag Nachmittag, genau zum Ende der aktuellen Heldenwoche, findet in Katar das Finale zwischen Argentinien und Frankreich statt. Anpfiff ist 16:00 Uhr. Da jagen dann 22 Superstars einem Ball nach – und zwar einem, der extra für die Finalspiele erfunden wurde. “Al Hilm” heist das Sportgerät, frei übersetzt aus dem Arabischen: “Der Traum”. Das ist ein guter Name, und weil einerseits rund um den Globus eine geschätzte Milliarde Menschen dem Ball zusehen werden, wie er von Stars wie Messi oder Mbappé gejagt wird, und weil er andererseits auch in Österreich verkauft wird, rechtfertigt das allemal diese Entscheidung:

Wir, die such*stuff Redaktion, küren also hiermit den Fußball Al Hilm zum Helden der Woche. Gratulation!

Ein paar Details zum Ball: Die goldene Grundfarbe der Profi-Varinate, die übrigerns ab 150 Euro erhältlich ist, mit ihrem stilisierten Dreiecks-Muster wurde, so versichert Hersteller adidas, von den glitzernden Wüsten der Region, der Farbe des WM-Pokals und dem Muster der katarischen Flagge inspiriert. Rote Akzente ergänzen das Design. Der Name Al Hilm soll eine Verbindung zu den Dämmerungsstunden herstellen, in denen der rote Himmel Katars auf den Wüstensand trifft – eine Zeit, in der Träume unter den Flutlichtern des Finalstadions in Lusail angeblich wahr werden sollen.

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